Samstag, 18. Februar 2012

E3-Spieler als Einlaufkinder auf dem Betzenberg

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Betzenberg (ab) - Bereits um 12.30 Uhr schwankte der Mannschaftsbus bedenklich, denn die darin befindliche E3 war schon völlig aus dem Häuschen und machte ihrer Vorfreude in lauten Gesängen und rhythmischem Schunkeln Luft. Im Konvoi mit vielen begleitenden Eltern ging’s dann zum Betzenberg, wo die 13 Mannschaftsmitglieder und ihr Trainergespann am Osteingang speziell in Empfang genommen wurden. Eine Führung leitete sie - an Alexander Bugera vorbei! -  ins Stadion und dessen Katakomben, wo eine eigene Umkleidekabine auf die Königsbacher wartete. Von dort aus ging es hinaus ins Stadionrund und auf die Spielerbank des 1. FCK, wo als erster Höhepunkt ein Mannschaftsfoto auf den Sitzplätzen der großen Vorbilder geschossen wurde.
Dann hieß es warten - und die Anspannung und Aufregung wuchsen minütlich! Die Auslosung ergab, dass die Königsbacher mit der Mönchengladbacher Gastmannschaft einlaufen würden - und während die Kinder per Los ihre Einlaufreihenfolge festlegten, schwirrten die Namen sämtlicher Wunschkandidaten durch den Raum… Endlich kam das Kommando, im Gang Aufstellung zu nehmen. Aus dem Stadion war schon die Geräuschkulisse des ausverkauften Betzenbergs zu hören, im Spielertunnel aber hielten alle vor Lampenfieber die Luft an. Als erstes tauchten Tobias Sippel und Lucien Favre auf, beide mit aufmunternden Worten für die Jungstars. Und dann kamen SIE – die leibhaftigen, echten Bundesligaprofis!!! „Die waren in Wirklichkeit viel größer als im Fernsehen!“, berichtete ein beeindruckter E3-Spieler.
Das Losglück war irgendwie allen hold gewesen, aber langes, ehrfürchtiges Staunen kam gar nicht in Frage, denn schon ging’s ab durch den Gang Richtung Stadioninnenraum. Den Augenblick, aus dem engen Tunnel ins Freie zu treten, mit einem Schlag den Jubel der Fans aufbrausen zu hören, das Blitzlichtgewitter der Fotografen zu durchqueren und den „heiligen Rasen“ zu betreten, den konnte hinterher keiner so richtig in Worte fassen. Es war irgendwie „boh ey“, „supercool“ und „megastark“ zusammen!
Lange dauerte das Glück im Rampenlicht allerdings nicht, denn nach einmal „rechts winken“ und einmal „links winken“ hieß  es direkt wieder ab in den Gang verschwinden - schließlich mussten die Profis ans Werk! Für die Mannschaft von Königsbach waren Plätze im Familienblock reserviert, von denen alle aus nächster Nähe das Spiel beobachten konnten. Leider folgte kein Sieg des FCK - aber diese überwältigenden Momente als Einlaufkinder wird die E3 sicher lange nicht vergessen!